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10 goldene Regeln für deine aufgeräumte Wohnung (trotz Kinder )

Wie sieht es bei dir in der Wohnung aus? Kommst du noch zurecht? Oder versinkst du im Chaos? Heute will ich dir ein paar Tipps geben, wie du deine kostbare Zeit für schönere Dinge als Putzen einsetzen kannst und die Wohnung trotzdem ordentlich ist.

Ganz ehrlich. Ich kann es nicht haben, wenn die Wohnung auf den Kopf gestellt ist. Aber gleichzeitig bin ich kein Putzteufel. Diese Zeit ist mir zu schade, weil ich in dieser Zeit lieber ein Buch lesen würde… Oder die Welt erkunden… Oder reisen… An meinem Online-Business arbeiten… Mich mit Gleichgesinnten treffen… Menschen inspirieren… Blogtexte schreiben… E-Book veröffentlichen…

Aber dafür muss die äußere Welt stimmen. Nach Feng-Shui ist die innere Welt erst dann aufgeräumt, wenn in der äußeren Welt Ordnung herrscht.

Und so ist es bei mir auch. Erst wenn ich den passenden Rahmen geschaffen habe, komme ich in die innere Mitte und werde kreativ und produktiv.

Früher habe ich die meiste Zeit des Tages damit verbracht in der Wohnung die Dinge von A nach B und von B nach C zu schieben. Bis ich endgültig damit bedient war. Also habe ich angefangen auszusortieren. Immer mehr und immer mehr. Mittlerweile bin ich in unserem 3-Etagen-Haus schneller fertig, als mit der vollgestopften 3-Zimmer-Wohnung zuvor.

Wenn du nicht gleich alles aussortieren willst, kannst du erstmal klein anfangen und die folgenden Regeln umsetzen. Damit kommst du schon ein großes Stück voran.

1. GEGESSEN WIRD NUR IN DER KÜCHE

Spießig oder? Als ich meine erste eigene Wohnung hatte, fühlte ich mich so frei und habe gemacht, was ich wollte. Es gab keine festen Essenszeiten und Essensorte. So zog es sich bis zum dritten Kind, bis es irgendwann langsam aber sicher ausgeartet hat. Beim ersten Kind fand ich das nicht so schlimm, beim zweiten habe ich das Verhalten in Frage gestellt und beim Dritten war mir klar, dass ich das unbedingt ändern muss.

Wenn alle Kinder samt Mann im Wohnzimmer oder Kinderzimmer essen, habe ICH die Arbeit und muss hinterher putzen. Denn egal, wie sehr man sich bemüht, da wo gegessen wird, fallen auch Krümmel und es gibt immer Essensreste, die dann herumliegen. Das Geschirr muss außerdem wieder in die Küche zurück gebracht werden. Kostbare Zeit, die anderweitig genutzt werden kann!

Also doch mehr sinnvoll als spießig 🙂

2. NICHT MIT DEN SCHUHEN IN DER WOHNUNG LAUFEN

Interessant fand ich eine Anmerkung, die ich im in der Feng-Shui Lehre mal gelesen habe. Wenn wir mit den Straßenschuhen in der Wohnung rumlaufen, holen wir die negative Energie von draußen rein. Denn alles Negative bleibt an unseren Schuhsohlen haften.

Aber auch von der energetischen Ebene abgesehen, macht es Sinn die Schuhe vor der Haustür stehen zu lassen. Ansonsten wird Sand, Erde und Dreck mit in die Wohnung geschleppt – was ja bei den Kindern Gang und Gäbe ist.

4. ALLES UNNÜTZES, WAS REIN KOMMT – MUSS WIEDER RAUS

Besonders die Kinder bringen Sachen rein, die dann ewig in der Gegend rumliegen. Entsorge sie sofort. Meistens sind das irgendwelche Steinchen, Baumzweige etc., die nur so mitgenommen wurden und keinen emotionalen Wert für die Kinder haben.

5. NEUE KÄUFE HINTERFRAGEN

Wenn du den Impuls verspürst etwas wieder kaufen zu müssen, frage dich erstmal ob du das wirklich brauchst. Schlafe am Besten eine Nacht drüber. Danach wirst du feststellen, dass du das gar nicht brauchst und auch ohne oder mit der vorhandenen Alternative zurecht kommst.

6. KEINE SCHNÄPPCHENJAGD

Neulich beim Bäcker wollte ein junger Mann vor mir ein Brötchen haben. Dem Vorschlag der Verkäuferin 3 Stück anstatt nur 1 zu nehmen, weil diese im Angebot sind, konnte er nicht widerstehen. Und so nahm er diese drei Brötchen im Angebot, anstatt eins, wie er das vorhatte und war sicher noch überaus beglückt über das tolle Schnäppchen, was er gemacht hat.

Hmm, denken wir mal drüber nach:

  1. Er hat mehr Geld ausgegeben, als er wollte.
  2. Er muss mehr essen, als er wollte (es sei denn, er verschenkt das Brötchen).

Warum soll das so gut sein?

Genau das Selbe mit dem verlockenden Angebot: 3 Paar Schuhe kaufen und nur 2 zahlen. Und da wird tüchtig nach drei Paar gesucht und auch gekauft, obwohl man es nicht braucht. So häufen sich Berge von Schuhe, die dann auch wieder Platz zum Aufbewahren und Zeit zur Pflege brauchen. Da frage ich mich wirklich, wer hat wirklich gewonnen?

Hüte dich vor solchen Schnäppchenkäufen. Überlege 10 Mal, ob du das wirklich brauchst und willige dem Angebot nicht gleich ein.

8. GESCHENKTEM PFERD SCHAUT MAN NICHT INS MAUL? OH DOCH!

Im Zuge meiner Ausmistaktion wollte sich ein Mann bei mir bedanken und hat mir angeboten sein neues Bobby-Car vorbei zu bringen. Ich habe höflich abgesagt, denn wir haben bereits eins. Und auch wenn das von ihm neu und unbenutzt war, will ich das trotzdem nicht haben – denn dann habe ich doch durch meine Verschenkaktion nichts dazu gewonnen. Ganz im Gegenteil. Ich habe wieder was ins Haus gebracht, was nur rum steht.

Ich möchte dich warnen Geschenke anzunehmen, die du nicht brauchst. Auch wenn´s toll ist und absolut neu ist. Es ist nur zusätzliche Last, die du zu tragen hast.

9. ALLES, WAS AUF DEN BODEN GESCHMISSEN WIRD, RÄUMST DU AUF

Es ist ja ziemlich praktisch von den Kindern – rein in die Wohnung, Klamotten auf den Boden geschmissen und sich nicht mehr drum kümmern. Dann liegen die Sachen im Wege und keiner fühlt sich dafür zuständig.

Ich mache anders. Ich kündige an, dass ich diese Sachen gern wegräumen kann. Aber so, dass der Besitzer diese nicht mehr findet. Denn es hat den Anschein, dass die nicht mehr benötigt werden, weil die nicht mehr auf dem zugewiesenen Platz liegen. Nach dieser klaren Ansage sind die Sachen immer auf den richtigen Platz und versperren den Weg nicht.

10. BLEIB DRAN

Das Wichtigste überhaupt ist, dran zu bleiben. Ok, es gibt Tage, da habe ich auch nicht wirklich Lust dazu etwas zu bewegen. Die Kinder spielen verrückt, das Geschäft läuft nicht, ich fühle mich elend, Motivation ist gleich null…

Du kannst dir etwas Zeit gönnen, wenn es überhaupt nichts mehr geht. Aber die Erfahrung hat auch hier gezeigt, dass man sich einen Ruck geben sollte. Zuerst muss man sich wirklich überwinden, danach läuft wieder alles wie geschmiert. Wenn du hinfällst, steh wieder auf. Klar ist es manchmal ok, liegen zu bleiben um sich auszuruhen.

Aber bedenke: Bleibe nicht zu lange liegen. Denn je länger du liegst, desto schwieriger wird es für dich aufzustehen. Desto weniger motiviert bist du weiter zu machen. Stattdessen empfehle ich dir aufzuspringen und übertrieben motiviert die Dinge anzupacken. Dann merkst du, wie du wieder die Kraft hast, alle Berge zu versetzen.

P.S Wie ist es bei dir? Hast du tolle Tipps auf Lager? Schreibe mir diese in die Kommentare 🙂 Danke schön!